Kooperation 2026–2027 richtet sich an Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland — mit besonderem Fokus auf den Norden
Die BKK firmus und LINDERA starten eine mehrjährige Kooperation, die stationäre Pflegeeinrichtungen dabei unterstützt, Qualität ins KI-Zeitalter zu bringen. Im Mittelpunkt stehen zwei Ziele: Gruppenangebote in der Pflege gezielt zu stärken — auch haushaltsnah — und dabei den Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Denn so sehr Künstliche Intelligenz unterstützen kann: Gebraucht werden und sozial eingebunden sein bleibt eine Frage der Menschen, nicht der Technologie.
Die Partnerschaft läuft von 2026 bis 2027. Pflegeeinrichtungen aus ganz Deutschland können sich beteiligen; besonders angesprochen sind Einrichtungen aus dem hohen Norden — Bremen, Bremerhaven, Niedersachsen und Schleswig-Holstein —, da die BKK firmus dort mit eigenen Servicestandorten in Bremen, Bremerhaven und Osnabrück traditionell stark verwurzelt ist.
Stationäre Pflegeeinrichtungen stehen vor der Aufgabe, Qualität zu sichern und gleichzeitig neue technologische Möglichkeiten sinnvoll einzusetzen. LINDERA bringt dafür seine KI-gestützte Mobilitätsanalyse-App ein, die bereits in Kooperationen mit Pflegekassen wie der KKH oder der Mobil BKK in der Sturzprävention und Mobilitätsförderung eingesetzt wird. Die BKK firmus übernimmt die Rolle des Kostenträgers und Wegbereiters für Menschen in Pflegeeinrichtungen.
Ein zentraler Baustein der Kooperation ist die gezielte Weiterentwicklung von Gruppenangeboten in der stationären Pflege. Ziel ist, bestehende Angebote nicht nur zu erhalten, sondern sie auch haushaltsnah auszurichten — also näher an der gewohnten Lebenswelt der Bewohnerinnen und Bewohner. Für Einrichtungen bedeutet das: strukturierte Unterstützung dabei, Gruppenformate zu planen, durchzuführen und ihre Wirkung nachzuvollziehen.
LINDERA und BKK firmus verstehen KI ausdrücklich als Unterstützung, nicht als Ersatz. Mobilitätsanalyse und Datenauswertung durch die Mobilitätsanapyse per App liefern Pflegefachkräften objektive Anhaltspunkte, etwa zu Sturzrisiken oder Fortschritten in der Mobilität. Die Entscheidung, wie darauf reagiert wird, bleibt bei den Menschen vor Ort. Der Ansatz ist ressourcenorientiert: Angebote setzen an dem an, was Bewohnerinnen und Bewohner an Fähigkeiten und Möglichkeiten mitbringen — nicht an einem abstrakten Risikoscore.
„Als Projektbetreuer im Regionalen Marketing der BKK firmus und mit meinem Hintergrund in der Sportwissenschaft ist es mir wichtig, dass digitale Unterstützung dort ankommt, wo sie wirklich etwas verändert: bei der Mobilität und Lebensqualität unserer Versicherten in der stationären Pflege. Mit LINDERA haben wir einen Partner, der diesen Anspruch mit wissenschaftlicher Evidenz unterlegt.“
— Patrick Naujoks, Projektbetreuer Regionales Marketing, BKK firmus
Grundsätzlich können sich Pflegeeinrichtungen aus ganz Deutschland melden. Besonders profitieren dürften Einrichtungen aus dem Einzugsgebiet der BKK firmus im hohen Norden:
Die Kooperation läuft von 2026 bis 2027. Interessierte Pflegeeinrichtungen — insbesondere aus dem hohen Norden — können sich bis zum 30. September 2026 bei LINDERA melden, um mehr über die Teilnahme zu erfahren.